Joseph:
Das Heu ist bissig, 's Stroh ist hart,
Das Dach ist ganz zerspalten,
Ach Betlehem, ach Betlehem,
Wie hart tust du uns halten!
Maria:
Sei wohl getröst, o Joseph mein,
Ich lass den Stall mir gnügen,
Ich siech darin ein Krippelein,
Wirds Kindel wohl drinliegen.
Joseph:
Das Krippel dienet Esel und Rind.
Soll das den Herrn behalten?
O Betlehem, o Betlehem,
Wie hart tust du uns halten!
Maria:
Den Ochs und Esel fürcht ich nit,
Die solln den Stall nur brauchen,
Hats Kindel warme Fusserlan
Von ihrem steten Hauchen.
Joseph:
Drum misch dem Ochs und Eselein
Ich Rosen in das Futter:
Damit solch lieblich Mischgemüs
Den Atem ihnen mache süss,
Wenn er bestreicht das Kindlein hier,
So tritt ich ein mit dir.
Hauser:
Ei, wie vom Mund die Wolken gehnt!
Wie tut die Klt heut brennen!
Ich mein, es wird mir d' Füss und Hnd,
Ja gar den Grind wegbrennen.
Nichts hilft dafür, ja wenn ich schon
Siebe wollne Joppen trüg,
Und htt dazuzehn Hosen an,
Dennoch die Klt durchschlüg.
Denk kaum amal a söchanö Zeit
Und hab schon a ziemligs lter,
I glaub, wie lnger d' Welt wird stehn,
So wirds halt allweil klter.
Jirgl:
Da weisst auch, was d'Leut prophezein,
So hab ich es vernommen:
Ein grosse Klt wird fallen ein,
Wann sollt Messias kommen.
Leicht dass er jetzt auf d' Welt km gar,
Mann siehts ja recht mit Augen,
All Prophezeiung werden war.
Leindl:
I will engs wahrla sagn heraus
Und will eng nöt lang sama.
Mir tat ganz lieblich überaus
Von dem Messias trama.
Als wann a schon geboren wa
Und lag in einer Krippen.
Ein Mann. ein Frau auch waren da,
In eines Stalles Hütten.
Ja wahrla nur ein armes Haus
Zum Ross und Küh einstellen,
Da kam ich hin mit schlecter Müh
Und ös warts meinö Gsellen.
Hauser:
I glaub, o Leindl, du redst verkehrt,
Gibst ab an halben Narren,
Hat dir tramt, dass Messias war
Nur in ein Stall geboren.
Jirgl:
Messias wird ein König sein,
Seinsgleichen nie auf Erden.
Sechs steinern Krüg voll besten Wein
Vor seinem Tisch stehn werden.
Sein Reich ohn End auch mit der Tat
Wird niemals werden kliener.
Wird haben zwölf gemeine Rat
Und zweuundsiebzig Diener.
Sie stammen gar von Abraham
Und David auserkoren.
Drum glaub du mir, mein lieber Gspan,
Dein Traum ist ganz verloren.
Lass uns dafür, weil lang die Nacht,
Ein Gutes aber schlafen.
Der Stöffel halt a gute Wacht,
Tut liegen bei den Schafen.
Engel:
Auf, auf, ihr Hirten all,
Verkünd euch allzumal
Ein grosse Freude.
Geboren is anheunt
Messias euer Freund
Aus Jungfrau Leibe.
Geht nur einem fort
Nach Betlehem ans Ort.
Ihr findt das Kindlein
Liegend im Krippelein
Bei Ochs und Eselein
In armen Windlein.
Ein Jungfrau und ein Mann
Beim Kindlein treffet an,
Die ihn anbeten.
Das soll das Zeichen sein,
Wann ihr in Stall geht nein,
Ihn tut betreten.
Drum muntert euch bald auf,
Ein Stern, der vorher lauft,
Der wird euch führen
Den nchts und sichern Weg
Über Felder und Steg.
Ihr könnt nicht irren.
Balthasar:
Da muss gewiss das Ort ja sein.
Der Stern sich hier schon setzet
Und gibt von sich so hellen Schein,
Dass einen Scherz ergötzet.
Kaspar:
Mir auch schier das Gesicht vergeht,
Kann kaum vor mir recht sehen.
Fürwahr der Stern allhier still steht,
Wir müssen hinzu gehen.
Melchior:
Wie ist hier ein so klarer Schein,
Verblendt mire schier die Augen.
Das muss fürwahrt die Hütten sein,
Mich dünkt ein kind siech saugen.
Maria:
Geliebtste Herren alle drei,
Vor die so grossen Gaben,
So ihr allhier geopfert frei,
Tu ich euch all Dank sagen.
Soll nun ein Zeit der Bitterkeit
Euch einstmals auch begegnen,
So wird gewiss mein Sohn nicht weit
Von euch sein und euch segnen.
József:
A széna csíp, a szalma szúr,
rongyos tetején a pajta.
Ó, Betlehem! Ó, Betlehem!
Irgalomtalan vagy ma!
Mária:
Józsefem, bízz, jó az Úr!
Istállóval is beérem én.
Nézd, közepében e jászlat,
a kisded itt lesz jó helyén.
József:
Ökörnek s szamárnak szolgál,
jaj, nem az Úrnak, a jászol.
Ó, Betlehem! Ó, Betlehem!
Reánk te ma nem vigyázol.
Mária:
Jámbor minden szamár itten
s az ökröcskéktől se tarst hát,
lehelletük simálja majd
a kisded mezítelen talpát.
József:
Rózsaszirmot ezért kevertem
ökör s csacsi eledelébe,
úgy teszek szénát mindnek elébe,
hogy illatuk keveréke
mézesítse lélekzetük,
melengessék ígyen együtt
a Gyermeket!
Házigazda:
Egy órjás száj felhőket fútt,
s a földeken izzik a jég.
Fagyok sütötték billoguk
bőrömbe, kezem-lábam ég.
Földön-égen nincsen segitség,
mitsem ér hét gyapjúzeke,
tíz nadrágot is húzhatnék,
mégis megvesz az isten hidege.
Öreg lettem. Szebb idő járt még
régen, mikor valék gyerek.
Hideg van. S hogy e világ megyen,
úgy lesz mindigre hidegebb.
Jirgl:
Errefelé is ismerik a
jövendölést mindenek:
Akkor jő el az Istenfia,
ha bírhatatlan a hideg.
Meglehet, még ma láthatod,
Messiást lát tulajdon szemed,
mert meg így írattatott.
Leindl:
S mert így igaz, már el ne vétsem,
lassún mondom, minden szóra
ügyelve: hogy felettébben
kedves álmodnom Róla.
A Megváltóról, ki születék.
Egy jászolban feküdött,
s egy pár hajolt fölébe még,
pajtában aludt az újszülött.
Rongyos viskó volt csakugyan
és abban az állatok.
Fáradtan vitt oda utam
s lehettem boldog társatok.